Projekte

Sportpark Steinwiesenweg

Die im Jahr 1984 entstandene Sportanlage soll zu einem besser in den Stadtteil eingebundenen und intensiver genutzten „Sportpark Steinwiesenweg“ entwickelt werden. Mehrere bauliche Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass sich der Standort zukünftig zu einem sportlichen Hotspot für ganz Eidelstedt und die umliegenden Stadtteile entwickelt.

Das Bezirksamt Eimsbüttel entwickelte gemeinsam mit den vor Ort aktiven Akteuren einen Masterplan für den Standort am Steinwiesenweg. Mit dem Gymnasium Dörpsweg, Schulbau Hamburg (SBH), dem Sportverein Eidelstedt (SVE) und der steg Hamburg in ihrer Funktion als Gebietsentwicklerin wurden die Planungen für das Schlüsselprojekt weiter konkretisiert. Ende 2018 führte die steg Hamburg im Auftrag des Bezirksamts mehrere Beteiligungsworkshops zur Neugestaltung des Bereichs durch. Auf Basis der Ergebnisse der Beteiligung wurden die Entwürfe weiter konkretisiert. Die Planungen sehen eine Vielzahl von Angeboten für Eidelstedter*innen, Schüler*innen und Vereinsmitglieder vor.

Der erste Bauabschnitt wurde bereits erfolgreich durchgeführt. Im südlichen Bereich wurden die Bodenbeläge instandgesetzt und eine Basketball- und Flutlichtanlage errichtet. Darüber hinaus wurden eine Beach-Volleyball-Anlage, Beach-Soccer-Plätze, Aufenthaltsbereiche und eine neue Boule-Fläche geschaffen.

In einem zweiten Bauabschnitt soll eine multifunktionale Aktiv- und Freizeitfläche mit einer Offenhalle und einer großen Skatelandschaft für unterschiedliche Schwierigkeitsstufen geschaffen werden. Die neue Fläche soll generationsübergreifend und ganzjährig nutzbar sein. In der neuen Offenhalle mit einem Spielfeld von 18 x 28 Metern können Sportarten wie Basketball, Fußball oder Futsal stattfinden. Auch die Angebote des SVE in den Bereichen Gymnastik, Tanz und Fitnesstraining sollen hier in Zukunft angeboten werden. Neben dem SVE werden voraussichtlich auch das Gymnasium Dörpsweg sowie die Grundschule Rungwisch Nutzer der Halle sein. Mit der großflächigen Skatelandschaft soll ein weiteres Highlight geschaffen werden, das Besucherinnen und Besuchern aus dem gesamten Hamburger Norden und Westen anlocken soll. Die Landschaft soll vielen verschiedenen Könnerstufen gerecht werden und auch die Belange der Barrierefreiheit ausreichend berücksichtigen. So sollen z.B. auch die Rollstuhlsportgruppe des SVE und die im Ackerpoolco trainierenden Wheelcharskater die Anlage nutzen können. Die Anlage wird in vier unterschiedliche Zonen aufgeteilt: Dabei stellt ein Bereich den „Profibereich“ nach olympischem Standard dar, ist Event-/Wettkampftauglich und bietet neben der Anlage die Möglichkeit, eine Zuschauertribüne aufzubauen. Um die zentrale Gymnastikwiese wird oberhalb der Skatelandschaft eine Rundlaufbahn mit einer Rundenlänge von ca. 150 Meter führen. Des Weiteren sind ein Bouleplatz, ein Fitnessparcours sowie ein Balancier- und Niedrigkletterpfad im neuen Sportpark vorgesehen.

Das Besondere am Sportpark wird sein, dass die Fläche mit den Bewegungsangeboten – mit Ausnahme der geplanten Offenhalle – öffentlich zugänglich und nutzbar sein wird.

Die Planungen werden durch die Architekturbüros „Brien, Wessels, Werning Landschaftsarchitekten“ und „Knaack & Prell Architekten“ sowie das auf Skateparks spezialisierte Architekturbüro „Skateshapes“ weiterentwickelt. Im nächsten Schritt wird für die Aktiv- und Freizeitfläche ein Bauantrag beim Bezirksamt eingereicht und die Baumaßnahme in 2020 und 2021 umgesetzt.

Sportpark Steinwiesenweg